Sanddorn

Familie

Ölweidengewächse

Ordnung

Rosales

In den kälteren Herbst- und Wintermonaten schützen uns die orangefarbenen Sanddornbeeren vor Erkältungen, da sie viel Vitamin C in sich tragen.

Sanddorn (Hippophae rhamnoides) ist ein Wildobst, das am Strauch europaweit wächst. Am besten gedeiht die Frucht in vollem Sonnenlicht und auf sandigem Boden, weshalb sie am häufigsten in Küstenregionen angebaut wird. In Deutschland findet man die Beeren-Sträucher meist in Mecklenburg-Vorpommern an den Dünen der Ostsee.

Zuerst zeigen sich die Sanddornbeerenn klein und hellgrün, reifen im Herbst allerdings auf eine füllige Größe heran und färben sich dabei tief Orange. Da die Beeren sehr sauer im Geschmack sind, werden sie nur selten roh verzehrt, sondern meist zu Saft oder Marmelade verarbeitet.

Wann wird Sanddorn geerntet?
Die Ernte der Pflanze zwischen September und Oktober gestaltet sich oftmals sehr schwierig, da die Sanddornbeeren von den namensgebenden Dornen umzingelt sind. So können die Früchte schnell platzen und es besteht Verletzungsgefahr. Eine beliebte Methode zur Sanddorn-Ernte ist es daher einzelne bewachsene Äste abzuschneiden und einzufrieren. Sind die Beeren erst tiefgefroren, lassen sie sich einfach von den Ästen schütteln.

ROHSTOFFE