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Dem Birkenwasser werden etliche gesundheitsfördernde Eigenschaften nachgesagt, die wissenschaftlich zum Teil noch kaum erforscht sind. Die Beschäftigung mit dem neuen Trendprodukt erreicht erst jetzt das allgemeine Interesse. Manche positive Wirkung ist jedoch bereits belegt.

Birkensaft wird seit jeher von Völkern in Europa, Amerika und im Osten gewonnen. Das Wissen unserer Vorfahren um Heilkräuter und Heilmittel aus der Natur ist dabei sehr umfassend. So auch um den Saft der Birke.

Voller gesunder Inhaltsstoffe
Der Birkensaft wird gewonnen, indem im Frühjahr, meist im April, der Stamm oder Ast angebohrt wird. Nach einer halben Stunde ist ein Glas gefüllt, der Saft lässt sich pur trinken. Bis zu 200 Liter produziert eine Birke in einem Jahr. Da die Flüssigkeit der Nährstoffversorgung des Baumes dient, enthält sie:

Aminosäuren
Eisen und Kalium
Kalzium und Magnesium
Natrium und Phosphor
Proteine und Zink
Vitamin C
Saponine
Saponine sind Vorstufen des Zuckers. Sie fördern die Stoffaufnahme aus dem Darm (daher sind sie für Menschen mit Darmentzündungen weniger geeignet, da Giftstoffe nicht ins Blut gelangen sollten) und stehen sogar in dem Ruf, Darmkrebs vorzubeugen. Zudem enthält Birkensaft Fruktose und Glukose sowie mitunter Saccharose und Arabinose.

100 Milliliter Birkenwasser enthalten nur etwa 5 Kalorien (kcal). Daher wird Birkensaft als Getränk für alle Menschen interessant, die auf ihr Gewicht achten. War bisher Kokossaft besonders gefragt, könnte ihm jetzt Birkensaft den Rang ablaufen. Je nach Hersteller kann Birkensaft jedoch künstliche Zuckerzusätzen enthalten, sodass der Kaloriengehalt auch deutlich höher liegen kann.

Birkensaft: Entzündunghemmend und entgiftend
Insgesamt gilt Birkenwasser als entzündunghemmend und cholesterinsenkend. Auch soll es sich als Hormonstimulanz, Cellulitisgegner und Entgifter einen Namen gemacht haben. Es soll zudem gegen Hautunreinheiten, Blutarmut, Gicht und Rheuma helfen. Der Saft kann die Nieren- und Gallentätigkeit anregen und zugleich die Frühjahrsmüdigkeit vertreiben.

Auch Patienten mit Diabetes können von Birkensaft profitieren. Bei starken Nierenleiden sollte es jedoch nicht getrunken werden. Bei Nierengries wiederum kann der Saft helfen.

ROHSTOFFE