Im Zen heißt es, dass der Weg das Ziel sei – eine für uns so alltägliche Redewendung, dass sie schon fast wieder zur Binsenweisheit geworden ist. Doch sind es gerade diese ungeteilte Aufmerksamkeit für den Moment, die Hingabe an jeden einzelnen Schritt und die demütige Akzeptanz des Kreislaufs von Werden und Vergehen, die im Zentrum der japanischen Teekultur stehen – und die Sorgfalt begründen, mit der sich in Japan bis heute nicht nur der Kunst der Zubereitung, sondern auch dem Anbau und der Verarbeitung von Tee gewidmet wird.

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